Aktuelle Sonderausstellung

6. Mai - 28. Oktober 2018

„Kopfgeschichten - Kopfbedeckungen früher und heute“

Menschen bedecken seit jeher ihre Köpfe – aus mannigfachen Gründen: zum Schutz oder als Prunk, aus religiösen oder gesellschaftlichen Motiven, zum Ausdruck einer Zugehörigkeit, eines Status oder einer Funktion, einer Mode oder eines Protests. Kopfbedeckungen sind „sprechend“, sie erzählen von sozialen Verhältnissen wie auch von individuellen Eskapaden. Sie können auch polarisieren: Die Kopftuchdebatte wird leider irrational geführt – dabei waren Kopftücher noch unlängst ein fester Bestandteil unserer eigenen Kultur, und ältere Mitbürgerinnen wissen noch von ihrem Gebrauch zu erzählen.

Die Ausstellung versammelt Kopfbedeckungen vom 18. Jahrhundert bis heute. Nicht systematisch und vollständig, sondern punktuell und assoziativ. Es geht darum, die Aufmerksamkeit zu fokussieren: Was trugen und was tragen die Menschen auf dem Kopf? Welche Geschichten manifestieren sich darin? Und: Wie sind sie beschaffen, diese Kulturzeugen „auf dem Kopf“? Neben aller Geschichtshaltigkeit sind sie auch Kreationen, gestaltete Objekte. Schönheit und Handwerkskunst sind Kriterien.

Neben den historischen Partien wird auch der Bogen zum Hier-und-Jetzt geschlagen: Wie bedecken wir heute unsere Köpfe? Gibt es auch heute kulturelle Codes, die mit unseren Kopfbedeckungen einhergehen? Was bedeuten Hut, Kopftuch und Zipfelkappe heute? Individuelle Geschichten.

Wir wünschen uns ein Feedback aus der Bevölkerung. Die Frage: Tragen Sie Hut – Mütze – Haube – Kappe – Kopftuch oder etwas anderes auf dem Kopf? Und haben Sie zu dieser Kopfbedeckung eine besondere Beziehung und eine Geschichte zu erzählen? Fühlen Sie sich angesprochen? Kontaktieren Sie uns mit folgendem Formular:


Art der Kopfbedeckung *
Hut, Kappe, Kopftuch etc.
Stichworte *
ein paar Stichworte zur Geschichte Ihrer Kopfbedeckung
Vorname *
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Strasse Nr. *
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PLZ Ort *
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